Frühkindliche Reflexe

 

Diese helfen dem Kind während der Schwangerschaft, des Geburtsprozesses und in den ersten Lebensmonaten/Jahren, dass die Hirnreifung stattfindet und aus unwillkürlichen Bewegungen automatisierte, willkürliche Bewegungen werden können.

 

Durch diese Bewegungserfahrungen werden Grobmotorik, Feinmotorik, die Hörverarbeitung, die Sehverarbeitung und das taktile System so miteinander verschaltet, dass die Intelligenz des Kindes nicht für Bewegungsmuster, sondern für hochcortikale Verarbeitungen (Lesen, Schreiben, Rechnen) zur Verfügung steht.

 

Bekannte primitive/frühkindliche Reflexe sind: Moro-Reflex, ATNR, STNR und TLR.

 

Mögliche Auffälligkeiten bei bestehenden nicht gehemmten frühklindlichen Reflexen:

 

Nicht altersgemäße Trotz- und Wutanfälle, heftige Stimmungsschwankungen, gesteigerte Bewegungsunruhe, Auge/Handkoordinationsprobleme, Angst, Trennungsprobleme, Verzögerung der Bewegungsentwicklung, langsame/mühsame Aufgabenbewältigung, auffällige Sitzhaltung beim Schreiben, verkrampfte Stifthaltung, Verhaltensprobleme, Vermeidung neuer Situationen, altkluges Verhalten, Sicherheitsbedürfnis, Gleichgewichtsprobleme, Seitigkeitsprobleme, etc. …

 

 

 

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